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Das kommt im neuen EEG 2023

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Start in 2023

Im März diesen Jahres wurde eine neuer Referentenentwurf für das EEG 2023 veröffentlicht, welches zum 1.Januar 2023 in Kraft treten soll. Um dies zu erreichen, wird voraussichtlich im Juli diesen Jahres der Kabinettsbeschluss im Bundestag erfolgen. Hintergrund für das neue EEG ist die Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. So steht im EEG 2021, dass bis 2030 65 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stammen soll und bis 2050 100 %. Im Referentenentwurf für das EEG 2023 soll dies deutlich beschleunigt werden. So sollen 2030 bereits 80 % aus der erneuerbaren Energien stammen und die 100 % sollen bereits in 2035 erreicht werden. Deutschland folgt damit den Zielen der internationalen Energieagentur (IEA).

Was ändert sich?

Große Änderungen sind gemäß dem Referentenentwurf in Bezug auf Biomethan-BHKWs zu erwarten.

Dabei soll die installierte Leistung von Biomasseanlagen im Jahr 2030 8.400 MW betragen, wobei sich das Verhältnis im EEG 2023 hin zu Biomethan-BHKWs entwickeln soll. Dies kann man daran erkennen, dass das Ausschreibungsvolumen sich im Biomassebereich reduzieren soll, im Biomethanbereich soll es dagegen ansteigen. Fraglich ist jedoch, ob zum aktuellen Zeitpunkt bereits so viel Biomethan in Deutschland produzieren werden kann oder ob dieses über das Ausland beschafft werden muss. Zudem sollen sich die Termine für die Ausschreibungen für Biomasse-BHKWs von zweimal auf einmal reduzieren, für Biomethan-BHKWs sollen die Ausschreibungstermine von einmal auf zweimal gesteigert werden.

Eine weitere Neuerung gemäß dem Referentenentwurf für den Bereich Biomethan ist die Aufhebung der 20 MW Grenze für Biomethananlagen in den Ausschreibungen. Zudem sollen kleinere  Anlagen mit < 150 kW nicht mehr an der Ausschreibung teilnehmen können. Eine weitere Anpassung ist die neue Höchstbemessungsleistung. Sie soll von 15 % auf 10 % abgesenkt, um gemäß dem Entwurf eine noch flexiblere Fahrweise für Biomethan-BHKWs realisieren zu können. Zudem wird eine Erhöhung der Ausschreibungshöhe um 0,5 ct/kWh beschrieben. Zusätzlich sollen Biomethan-BHKWs mit einer Leistung von mehr als 10 MW bereits jetzt H2-ready sein. Dies bedeutet, dass sie ab 1. Januar 2028 so umgestellt werden können, dass sie Strom auf Basis von Wasserstoff erzeugen können.

Eine weitere geplante Änderung ist die Absenkung des Maisanteils. Dieser soll von 40 % stufenweise auf 35 % bzw. 30 % ab 2027 abgesenkt werden.

Güllekleinanlagen bis 150 kW

Eine Neuerung, die in der Branche positiv aufgenommen wurde, ist die Erhöhung der Bemessungsleistung von Güllekleinanlage. Diese soll von 100 kW (im EEG 2021) auf 150 kW angehoben werden. Die Vergütung soll dabei 19 ct/kWh betragen. Zur Erfüllung des Gülleanteils von 80 % darf gemäß dem Entwurf nun auch bis zu 10 Prozentpunkte Kleegras zum Einsatz kommen.

Fazit

Das neue EEG bietet sowohl Chancen als auch Risiken für die Biogasbranche. Final können aktuell noch keine konkreten Aussagen getroffen werden, da wie bei jedem bisherigen EEG noch Änderungen in allen Bereichen zu erwarten sind. Der Trend in Richtung Biomethan-BHKWs wird sich jedoch wohl bestätigen. Wie dieser konkret aussehen wird, kann aktuell noch nicht gesagt werden. Auch die Entwicklung in Richtung wasserstoffbasierte BHKWs soll durch das EEG 2023 weiter vorangetrieben.

Auch wenn noch vieles geklärt werden muss, gehen viele Akteuren der Branche davon aus, dass die Erhöhung der Bemessungsleistung von Güllekleinanlagen auf 150 kW sich durchsetzen wird.

Unsere Lösungen

Pünktlich zum neuen EEG können wir mit unserem neuen BHKW BGA 095 ETA punkten, welcher mit einem erhöhten Wirkungsgrad eine ideale Lösung für die Güllekleinanlagen bis 150 kW darstellt. Dabei können wir nicht nur ein neues Aggregat anbieten, sondern auch Umbausätze sowie Performance-Kits. Seien Sie gespannt!

Darüber hinaus haben wir auch für den Biomethanbereich ein entsprechendes Biomethan-BHKW im Angebot und zwar unsere NGA136. Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Sie benötigen weitere Informationen zum EEG 2023 oder wollen mehr über unsere Produktinovationen erfahren, dann  kontaktieren Sie uns gerne unter Tel.: +49 9826 3248 911 oder per E-Mail an info@serviceunion.de

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